Das Wahlplakat - Wo kommt es her, wo geht es hin?


Wieder einmal ist es so weit. Die Kommunalwahlen in Kassel finden dieses Jahr, um genauer zu sein am 27. März, statt. Und wieder einmal tauchen auch die Wahlplakate auf, auf welchen meistens die kandidierenden Politiker zu sehen sind. Mit aller Macht möchten sie die Wähler dazu bringen, sie zu wählen. Doch, woher eigentlich kommen diese Plakate? Wer macht sie und wie werden sie gedruckt? Was passiert mit ihnen nach der Wahl? Diesem Phänomen versuchen wir auf den Grund zu gehen und erläutern damit das (kurze) Leben eines Wahlplakates. Unser Interviewpartner dafür war Herr Matthias Nölke von der FDP, dem wir per E-Mail einige Fragen gestellt haben. Zuerst einmal, woher kommen die Plakate beziehungsweise wer entwirft sie? In diesem Fall ist die Antwort fast ein wenig zu simpel: Die Plakate werden überhaupt nicht großartig gestaltet, sondern für die der FDP wird seit Jahren landesweit das gleiche Layout verwendet und nur per Computer das Foto des entsprechenden Kandidaten eingefügt.

Auch die Ständer, auf denen die Plakate dann den Bürgern später präsentiert werden, werden nicht jedes Mal neu gemacht, sondern einfach überklebt und somit immer wieder verwendet. Das Verteilen und spätere Einsammeln wird von den Parteimitgliedern selbst übernommen.

Die FDP druckt ihre Plakate in ganz Hessen übrigens beim liberal Verlag, mit Hauptsitz in Berlin, da dies einfach und kostengünstig ist. Wo wir beim Thema Kosten sind; die Parteien finanzieren ihre Plakate meist ausschließlich selbst und zwar durch Jahre zuvor extra angelegtes Geld, das sich aus mehreren Komponenten zusammensetzt. Leider werden Wahlplakate heutzutage oft beschmutzt oder verunstaltet und die Parteien müssen für diesen Schaden meist selbst aufkommen.