Wahlhelfer bereiten sich auf die Wahlen vor


Am 27.03. werden der Oberbürgermeister, die Stadtverordnetenversammlung und der Ortsbeirat neu gewählt. Zusätzlich dürfen die Bürger für oder gegen die Schuldenbremse stimmen. Für diese Wahlen werden viele Wahlhelfer benötigt. Alle ein bis zwei Jahre müssen sie für Wahlen im Bereich der Stadt oder des Bundeslandes in Kraft treten. Obwohl es ein Ehrenamt ist, ist es eine staatsbürgerliche Pflicht und darf nur aus wichtigen Gründen abgelehnt werden.

Meistens dürfen sich die Wahlhelfer aussuchen, in welchem Wahllokal sie arbeiten und nur in Ausnahmefällen werden sie entsprechend eingeteilt. In Kassel gibt es 76 Wahllokale, wie zum Beispiel die Universität Kassel, die Albert-Schweizer-Schule oder das Wilhelmsgymnasium. Die Wahlen können in schulischen Gebäuden, Kindergärten oder Kirchen stattfinden. Was die meisten Bürger nicht wissen, ist, dass man als Wahlhelfer Geld verdient und die einzige Vorraussetzung lesen und schreiben zu können ist.

An den Tag der Neuwahlen müssen die Wahlhelfer zwischen 7 und 8 Uhr morgens in ihren Wahllokalen erscheinen. Dort müssen sie Stimmzettel verteilen und für eine faire Wahl sorgen. Nachdem die Wahllokale um 18 Uhr geschlossen werden, müssen sie bis 20 Uhr abends die Stimmen für die einzelnen Parteien auszählen. Danach endet ihre Tätigkeit.

Die meisten Erwachsenen sind über die Aufgaben eines Wahlhelfers informiert und nur bei einzelnen kommt es zu Verwechslungen. Auch manche Kinder stellen sich unter dem Begriff etwas anderes vor als er bedeuten soll.