Peter Carqueville will in die StaVo


Das Wahlplakat - Wo kommt es her, wo geht es hin?


Wieder einmal ist es so weit. Die Kommunalwahlen in Kassel finden dieses Jahr, um genauer zu sein am 27. März, statt. Und wieder einmal tauchen auch die Wahlplakate auf, auf welchen meistens die kandidierenden Politiker zu sehen sind. Mit aller Macht möchten sie die Wähler dazu bringen, sie zu wählen. Doch, woher eigentlich kommen diese Plakate? Wer macht sie und wie werden sie gedruckt? Was passiert mit ihnen nach der Wahl? Diesem Phänomen versuchen wir auf den Grund zu gehen und erläutern damit das (kurze) Leben eines Wahlplakates.

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Obermeister-Sechskampf in Kassel


Sechs OB-Kandidaten in vier Minuten kennenlernen:

Facebook? Ist das nötig?


In Kassel wird bald gewählt. Die OB-Kandidaten werben für sich und ihre Partei, wo sie nur können. Dies tuen sie  auch bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken. Außer der OB-Kandidat Bernd Häfner (Freie Wähler) besitzt jeder eine Facebookacount.

Einiges spricht für diese Werbung, denn z. B. erreicht man so die jungen Leute und weckt ihr Interesse an der Politik. Außerdem kann man dort auch persönliches über die Kandidaten erfahren und sie näher kennenlernen. Andererseits kann man dort auch zu viel über sich erzählen und andere Leute mit Posts verletzten die dann wütend auf einen sind.

Ich finde diese eine gute Art von Werbung, denn es ist eine ganz andere Art auf sich aufmerksam zu machen. Von den Jugendlichen guckt keiner auf Wahlplakate, auf Facebookseiten hingegen schon. Der beste Vorteil ist, dass diese Werbung kostenlos ist, wie die Wahlplakate, die sowieso nicht so viel von Jugendlichen beachtet weden. Mit dieser Werbung kann die Wählerzahl um einiges steigen und so die Chance für jeden Kandidaten Oberbürgermeister zu werden. Insgesamt finde ich es gut, dass OB-Kandidaten für sich und ihre Partei auf Facebook weben.

Das Wahlplakat- Wo kommt es her und wo geht es hin


Ein Kommentar von WG-SchülerInnen

Man sieht sie überall, mal zeigen sie einen lächelnden Gregor Gysi oder ein halbnackter Olaf Petersen, der für ehrliche Politik wirbt. Aber wo kommt das Wahlplakat her? Und wo geht es hin?

Zuerst einmal wo es herkommt: natürlich aus der Druckerei. Außerdem werden Plakatständer aus Holz verwendet, auf die das druckfrische Plakat mit Leim aufgeklebt wird. Dann wird das Plakat verteilt und wenn der Wahlkampf vorbei ist wird das Plakat mit samt Holzständer eingelagert. Zur nächsten Wahl wird das Plakat auf dem Holzständer entweder überklebt oder abgekratzt und ein neues Plakat aufgeklebt, so entsteht wenig Müll. Ich finde die Idee gut, weil so die Umwelt nur schwach belastet wird.

Richtig gut finde ich auch die Idee der Piratenpartei, die sich die Plakatständer mit den Kollegen aus anderen Bundesländern teilen und so Geld sparen können. Not macht eben erfinderisch.

Nicht so gut finde ich die Idee des Kreisvorsitzenden der Jungen Union (CDU) in Baden-Württemberg. Er wurde am 22.3.2011 von der Polizei in Ellwangen dabei erwischt, wie er die Wahlplakate der SPD und der Linken stahl. Er hat sich bei beiden Parteien für sein Handeln entschuldigt und ist von seinem Amt zurückgetreten, was wiederum gut finde. (Quelle:www.schwaebische.de)