Dominique Kalb (CDU)

Der Stadtverordnete Dominique Kalb (CDU) traf sich am 27.März 2012 mit KasselAssel-ReporterInnen am Bolero, um bei bestem Drehwetter über kommunalpolitische Strukturen und Prozesse zu sprechen.

Kassel Assel Projekt 2012 Dominique Kalb

KasselAssel-Projekt 2012


Am 24.02.12 startete unsere Klasse, die 7e, das Projekt KasselAssel, bei dem es darum geht, Kindern und Jugendlichen kommunale Politik näher zu bringen.
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich, als ich diesen Namen gehört habe, ein wenig skeptisch war, da ich mir darunter nichts weiter vorstellen konnte als das, was ich von ein paar Freunden mitbekommen habe, die zur Zeit in der KasselAssel –AG sind.
Dennoch beflügelte mich der Gedanke, bis zu den Osterferien keinen normalen Deutsch und PoWi Unterricht zu haben.
In der ersten Stunde stellten sich Herr Zlotos, Frau Toffl und Herr Risch vor, die uns in den darauf folgenden Projekttagen betreuten.
Unsere Klasse wurde in Gruppen aufgeteilt, die mehr oder weniger per Los bestimmt wurden.
Ich wurde der weißen Gruppe - die Gruppen wurden nach verschiedenen Farben sortiert- zugeteilt, womit ich eigentlich auch recht zufrieden war.
Vertreten war diese durch Felix, Tobias, Louis, Maik und mir, dabei gab es leider ein bisschen Streit bei der Rollenverteilung, trotzdem konnten wir uns am Ende darauf einigen, dass Felix für den Ton, Tobias für die kleine Kamera, Louis für die große, Maik für die Regie und ich mich um das Interview kümmern musste.
Wir machten am Anfang zum Leidwesen von mir und meinen Klassenkameraden hauptsächlich Theorie, was aber auf den eigentlichen Höhepunkt des Projektes vor-bereiten sollte, nämlich ein Interview mit einem Politiker aus der StaVo zu führen, aufgezeichnet mit richtiger Ausrüstung, die uns vom Offenen Kanal zu Verfügung gestellt wurde.
Dies zeigte uns Herr Emde, wobei ich bemerkte, dass es sich für gar nicht so kompliziert herausstellte, wie ich am Anfang befürchtet hatte, weil mich vorher diese ganzen Knöpfe und der Aufbau eher verunsichert hatten.
Zu meiner Bedauerung wollte meine Gruppe, dass ich Gruppensprecher werde, weil diese anscheinend genauso wenig Lust auf diese Aufgabe hatten wie ich.
Das hieß nämlich, dass ich den Politiker anrufen musste, um den Termin für den Dreh zu vereinbaren, wovor ich mich - ehrlich gesagt - ein wenig scheute.
Dominique Kalb (so heißt der Politiker, der uns zugeteilt wurde) stellte sich als sehr sympathisch heraus, als wir ihn endlich am heiß ersehnten Tag vor dem Kaffee Bolero trafen, wo wir coole Schnittbilder und einen ohne weitere Probleme ablaufenden Clip erstellen.
Herr Kalb war so nett und brachte sein Lieblingsbuch mit, da er gerne liest und wir dies gut mit in den Clip einbringen konnten. Insgesamt war ich mit dem Interview und mit dem gesamten Ablauf sehr zufrieden.
Ich denke, KasselAssel war eine tolle Erfahrung und ich würde das Projekt vielleicht sogar noch einmal machen. Besonders ansprechend war für mich der Dreh, weil man einen guten Einblick bekommen hat, was sich alles so hinter einem kleinen Clip versteckt.

Von Hannes

Bericht über den Dreh mit Herrn Dominique Kalb

KasselAssel??? Was ist das?
In den Unterrichtsstunden Deutsch/Powi haben wir von Herr Zlotos und Herr Risch viel über Kommunalpolitik gelernt. Herr Zlotos und Herr Risch sind Studenten der Universität Kassel, die dieses Projekt begleiten.
Die gesamte Klasse wurde in Gruppen eingeteilt. Ich war mit Tobias, Felix, Maik und Hannes in einer Gruppe.Unsere Aufgabe bestand darin einen Politiker zu interviewen und einen kleinen Film darüber zu drehen. Weil Hannes am besten interviewen kann, wurde ihm diese Aufgabe zugeteilt.
Felix kümmerte sich um den Ton, Tobias übernahm die kleine Kamera zum filmen und Maik führte Regie. Meine Aufgabe bestand darin die große Kamera zu führen.
An einem Dienstag verabredeten wir uns mit Herrn Dominique Kalb, der in der Kommunalpolitik
der Fraktionsgeschäftsführer der CDU ist. Herr Zlotos und seine Mitarbeiterin haben uns beim Aufbauen der Kameras geholfen und den Drehort vorbereitet. Dieser fand bei der Lokalität Bolero an der Aue statt. Ich war sehr aufgeregt und nervös und freute mich sehr auf´s Drehen.
Der Wind war an diesem Tag kräftig, so dass wir sehr starke Geräusche über das Mikrofon einfingen und oft den Dreh wiederholen mussten. Doch zu guterletzt hat alles prima geklappt.
Deswegen freue ich mich auf die Präsentation unseres Videos und bin sehr gespannt, ob die anderen Gruppen es genauso gut hin bekommen haben.

Mein Eindruck von KasselAssel

Das Projekt Kassel Assel hat mir im Großen und Ganzen sehr viel Spaß gemacht, und ich habe auch viel dabei gelernt z.B. über Kommunalpolitik. Vor dem Projekt wusste ich noch nicht sehr viel über Kommunalpolitik. Der Unterricht war eigentlich immer sehr spannend gestaltet, ich hätte mir aber gewünscht, dass wir mehr Filme geguckt hätten, wobei wir dann auch mehr über das Filmedrehen gelernt hätten. Vielleicht wären die Filme dann noch besser geworden. Außerdem hätte ich mir noch gewünscht, dass wir noch mehr Zeit zum planen des Drehs bekommen hätten. Mein Gesamtbild von Politikern hat sich aber nicht großartig geändert. Ich bin der Meinung, dass Politiker aus dem Bundestag meistens nur Blutsauger sind, die nur viel Geld haben wollen. Ich habe auch ein gutes Beispiel dafür. Denn dass die Politiker im Bundestag über ihr eigenes Gehalt abstimmen dürfen finde ich einfach nur lächerlich. Natürlich waren alle Politiker da einer Meinung und haben eine fette Gehaltserhöhung bekommen. Das bestätigt nur mein Bild von Politikern. Oder Christian Wulff, der jetzt eine satte Rente bekommt, obwohl er gar nichts für den Staat Deutschland gemacht hat. Er hat jetzt einen fetten Dienstwagen und einen eigenen Fahrer, obwohl er gar nicht mehr unser Bundespräsident ist. Ich könnte noch mehr Beispiele nennen, aber das würde zu lange dauern. Bei Kommunalpolitikern ist das aber anders, denn die sind eigentlich alle nett und ganz normale Leute und bleiben alle auf dem Teppich. Das bestätigt sich dadurch, dass sie das alles ehrenamtlich machen und sich auch wirklich für Politik interressieren. Die meisten Politiker haben nebenbei noch zwei Jobs. Dominique Kalb ist z.B. noch Richter und Geschätsführer der CDU Kassel. In den Drehpausen konnte man sich mit ihm sehr gut unterhalten, z.B. über die Documenta Kassel 13 oder über das Frühlingsfest in Kassel. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit ihnen zusammen zu arbeiten. Ich würde dieses Projekt auf jeden Fall immer wieder gerne machen.

Erfahrungsbericht zum Dreh mit Dominique Kalb

Wir, die Klasse 7e des Goethe Gymnasiums Kassel, haben vor einigen Wochen ein Projekt namens KasselAssel in den Stunden von PoWi und Deutsch gestartet. Zuerst habe ich gedacht, dass das Projekt nicht so spannend wird, weil ich mich nicht so für Kommunalpolitik interessiert habe, aber das Projekt war sehr spannend. Zum Beispiel machten wir einen Besuch im Rathaus, oder später noch einen Dreh mit dem Politiker Dominique Kalb. Wir wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt. Ich war in der weißen Gruppe mit Louis, Tobias, Maik und Hannes. Wir haben erst ein bereits fertiggestelltes Video zugeteilt bekommen, welches wir auf der Seite http://www.kasselassel.de  bewerten sollten.

Die ersten Wochen haben wir nur Theoretisches über Kommunalpolitik gelernt, z.B. Was ist ein Ortsbeirat und was macht er? Nach ein paar Wochen haben wir dann die Funktion der Kamera erklärt und ihre verschiedenen Einstellungen gezeigt bekommen. Wir haben auch die ‘‘Chefs‘‘ von Kassel-Assel (Herr Emde und Frau Grüning) kennengelernt. Dann haben wir die Politiker zugeteilt bekommen, welche wir interviewen sollten. Hierfür haben wir uns Fragen überlegt, die wir dem Politiker stellen wollten. Bevor wir den echten Dreh starten konnten, haben wir schließlich ein Storyboard erstellt und das Drehen geübt.

Dreh und Interview mit Dominique Kalb:

Am Dienstag, den 27.03.2012 um 15.00 Uhr haben wir uns mit dem CDU-Politiker Dominique Kalb am Cafe Bolero getroffen. Wir haben ihm den für den Dreh geplanten Ablauf erklärt und konnten mit unserer Arbeit relativ schnell anfangen. Ich hätte nicht gedacht, dass mir die Dreharbeiten und das Interview mit Dominique Kalb so gut gefallen würden, aber ich fand es doch sehr spannend und Dominique Kalb war sehr nett.

Zuerst haben wir ihm private, dann die politischen Fragen gestellt. Dominique Kalb hat die Fragen eigentlich kindgerecht , nicht zu kurz und gut begründet beantwortet. Seine Antworten haben mir gut gefallen, z.B. auf die Frage: „Was halten sie von den Projekt KasselAssel?“ Antwort: „Ich finde das Projekt KasselAssel sehr gut, weil Jugendlichen die Kommunalpolitik näher gebracht wird, und weil die meisten Jugendlichen denken, dass alle Politiker geldgierig sind. Aber das stimmt nicht, denn viele sind auch ehrenamtliche Politiker und machen das ohne Geld zu bekommen.“

Insgesamt fand ich das Projekt KasselAssel spannend. Es hat mir viel Spaß gemacht einen Politiker zu interviewen und dabei einen Film zu drehen. So kann Politik auch jungen Menschen gefallen!

Ich bedanke mich auch bei Herrn Dominique Kalb, dass er sich die Zeit für uns genommen hat.